Eine interessante Gelegenheit für Investoren und Sammler. Luxusuhren auf dem Sekundärmarkt bieten eine spannende Chance für Sammler und Investoren. Unbezahlbare Unikate und schwer erhältliche Exemplare können echte Schnäppchen sein. Für Investoren in Schweizer Uhrenmarken sowie Uhren aus dem Premiumsegment gibt es neue Daten, die zeigen, dass die Preise auf dem Sekundärmarkt weiterhin fallen werden. Rolex auf dem Sekundärmarkt ist eine interessante Option. Besonders für diejenigen, die am Kauf von Uhren dieser Marke interessiert sind. Diese exklusiven Marken waren bisher für extreme Engpässe und lange Wartelisten bekannt.
Rolex auf dem Zweitmarkt. Preisrückgang seit dem Höhepunkt der Pandemie
Laut dem neuesten Bericht von Morgan Stanley fiel der WatchCharts Overall Market Index – der einen Korb von 60 Luxusuhren aus der Schweiz von 10 Marken auf dem Sekundärmarkt verfolgt – im zweiten Quartal, das am 30. Juni endete, bereits das neunte Quartal in Folge. Der allmähliche Rückgang hält seit dem Höhepunkt der Pandemie im ersten Quartal 2022 an. Im zweiten Quartal dieses Jahres sanken die Preise um 2,1 % gegenüber dem ersten Quartal und um 1,2 % im Jahresvergleich.
Markttrends für verschiedene Marken
Morgan Stanley prognostiziert, dass der Preisdruck das ganze Jahr über anhalten wird. Bei der Analyse der jährlichen Veränderungen auf dem Sekundärmarkt verzeichneten nur fünf Marken einen Preisanstieg, darunter Montblanc (+2,4 %) und Hamilton (+2,2 %). Premiummarken wie A. Lange & Söhne (-5,3 %), Breitling (-5,9 %), Omega (-6,8 %), Rolex (-7,2 %) und Audemars Piguet (-12,5 %) gehörten zu den schwächsten Performern.
Der Einfluss des Zweitmarkts auf die Marktpreise
Die Preise auf dem Sekundärmarkt sind nicht nur ein Indikator für den Wert bestimmter Uhren. Sie können auch die Preise auf dem Primärmarkt beeinflussen, auf dem neue Uhren von autorisierten Händlern (AD) verkauft werden. Rolex, eine Marke, die bislang als immun gegen Preis- und Verkaufsdruck galt, beginnt diese Veränderungen zu spüren. Ist Rolex auf dem Sekundärmarkt also wirklich ein Schnäppchen? Man sollte die Angebote mit Bedacht prüfen.
Grauzone und Wartezeiten
„Flipper” von Rolex-Uhren – also Händler, die neue Uhren kaufen und sie auf einem anderen Markt zu einem höheren Preis weiterverkaufen – stoßen auf Schwierigkeiten. Das führt dazu, dass mehr neue Rolex-Uhren für Endkunden auf dem Primärmarkt verfügbar werden. Morgan Stanley hat zwei Faktoren herangezogen, um zu beurteilen, ob die Spekulationen rund um Rolex-Uhren berechtigt sind. Das Fazit: Das Volumen des „grauen Marktes“ sowie die Wartezeiten auf bestimmte Rolex-Modelle bei autorisierten Händlern nehmen ab.

Die Analyse ergab, dass die Anzahl der Rolex-Uhren auf dem Graumarkt abnimmt. Die Bank behauptet, dass das sinkende Angebot auf dem Graumarkt auf steigende Einzelhandelspreise für Rolex-Uhren sowie auf fallende Preise zurückzuführen ist, die auf dem Graumarkt für Uhren gezahlt werden. Dadurch wird das Flipping von Uhren weniger rentabel. Zudem sind die Wartezeiten für beliebte Rolex-Modelle schwer einzuschätzen.
Ist eine Rolex auf dem Zweitmarkt ein Schnäppchen? Oder lohnt es sich, auf neue Modelle zu warten? Exklusive Uhren sind eine Chance für Sammler, Investoren und Liebhaber einzigartiger Stücke.
Redakteur Luxury News
Malcolm Lux
Quelle: Stock Market News Today
Firma: Rolex

