Am 7. Februar beginnt im New Yorker Auktionshaus eine Versteigerung, die schon jetzt als legendär gilt. Die einzigartigen Stradivarius-Geigen bei der Auktion sind ein Ereignis nicht nur für die Musikwelt. Deshalb weckt dieses außergewöhnliche Instrument großes Interesse und viele Emotionen, und der geschätzte Preis liegt im Millionenbereich. Höchstwahrscheinlich werden die versteigerten Geigen das teuerste Instrument der Welt sein.
Stradivari-Geige bei der Auktion – die Geschichte des Instruments
Die Stradivari-Geigen gelten seit Jahrhunderten als Inbegriff der Geigenbaukunst. Doch ihr einzigartiger Klang bleibt selbst für moderne Wissenschaftler ein Rätsel. Eines dieser außergewöhnlichen Instrumente ist die „Joachim-Ma Stradivarius“, die demnächst mit einem Rekordschätzpreis von bis zu 18 Millionen Dollar versteigert wird. Das im 18. Jahrhundert von Antonio Stradivari, dem Meister aus Cremona, gefertigte Instrument stammt aus seiner legendären „Goldenen Periode“ (1700–1720). In dieser Zeit entstanden die berühmtesten Geigen der Welt.

Früher gehörte er Joseph Joachim, einem herausragenden Geiger des 19. Jahrhunderts und Freund von Johannes Brahms. Mit großer Wahrscheinlichkeit spielte er darauf bei der Uraufführung des berühmten „Violinkonzerts D-Dur“ im Jahr 1879. Später war Si-Hon Ma, Absolvent des New England Conservatory, sein Besitzer. Er war es, der das Instrument der Hochschule überließ, um zukünftige Generationen von Musikern zu unterstützen. Kann man sich eine außergewöhnlichere Reise für ein einziges Instrument vorstellen? Von den Händen großer Virtuosen bis zu den Auktionssälen, in denen sein Wert in Millionen gemessen wird? Deshalb sind die Stradivarius-Geigen, die bei der Auktion stehen, eine Legende, wie es sie nur selten auf der Welt gibt.
Einzigartiges Instrument
Die Stradivari-Geigen sind wahre Meisterwerke der Geigenbaukunst. Deshalb werden sie sowohl für ihre außergewöhnliche Klangqualität als auch für ihre Seltenheit geschätzt. Schätzungen zufolge sind bis heute etwa 600 Instrumente erhalten geblieben, die von Antonio Stradivari gefertigt wurden. Die meisten befinden sich im Besitz von Museen, Stiftungen und privaten Sammlern. Ihre Preise bei Auktionen erreichen schwindelerregende Höhen – der Rekord gehört der „Lady Blunt“, die 2011 für 15,9 Millionen Dollar verkauft wurde.
Dennoch könnte die „Joachim-Ma Stradivarius“ eine neue historische Höchstmarke setzen und sogar 18 Millionen erreichen. Die Einzigartigkeit dieser Geige beruht auf ihrer perfekten Bauweise, der Verwendung von Holz höchster Qualität sowie dem geheimnisvollen Lack. Laut Experten ist es gerade dieser Lack, der ihren unverwechselbaren Klang prägt. Hinzu kommt die Legende um Stradivari selbst und die Tatsache, dass die größten Virtuosen – von Niccolò Paganini bis Itzhak Perlman – auf seinen Instrumenten gespielt haben. Ist es da verwunderlich, dass diese Geige ein unbezahlbarer Kulturschatz ist?
Stradivarius-Geigenauktion – Details
Die Auktion der außergewöhnlichen Stradivari-Geige, bekannt als „Joachim-Ma Stradivarius“, findet am 7. Februar 2025 in New York im Rahmen der renommierten Masters Week statt, die vom Auktionshaus Sotheby’s organisiert wird. Das Instrument, das aus dem 18. Jahrhundert stammt und dem „Goldenen Zeitalter“ zugeordnet wird, wurde vom New England Conservatory zum Verkauf gegeben. Daher fließt der Auktionserlös in den Stipendienfonds der Hochschule. Der geschätzte Preis der Geige liegt zwischen 12 und 18 Millionen Dollar.
Vor der Auktion wurden die Geige in London, Hongkong und New York öffentlich ausgestellt. Natürlich weckten sie großes Interesse bei Sammlern, Musikinstitutionen und Liebhabern der Geigenbaukunst. Wird gerade dieses Instrument den bisherigen Verkaufsrekord einer Stradivari, aufgestellt von der „Lady Blunt“ im Jahr 2011, übertreffen?
Redakteur Luxury News
Consulting Premium
Quelle: sothebys.com
Firma: Sothebys

